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Astrologie-Praxis

Helmut Aden
Dr.-Reil-Weg 1
26789 Leer

0491 / 66828

Wissenschaft…        … und Astrologie

 

Alles nur Aberglaube?

- Mittelalterlicher Hokuspokus
- Wissenschaftlich überhaupt nicht bewiesen
- Die Sterne sind viel zu weit weg, um Einfluss auf unser Schicksal haben zu können
- Astrologische Prognosen sind immer falsch

Dies sind einige der gängigsten Einwände, die heutzutage von wissenschaftlich denkenden Menschen gegen die Sterndeutung erhoben werden. Doch bei näherem Hinsehen muss man feststellen, dass diese Kritiker in den seltensten Fällen auch nur die geringste Ahnung von den Gesetzmäßigkeiten der Astrologie haben, und ihre Ablehnung zumeist auf Unwissenheit und Vorurteilen gegründet ist.

Beweisbar?

Doch wie steht es nun um die wissenschaftliche Beweisbarkeit der Astrologie?
Zunächst muss klargestellt werden, dass die Astrologie keine Natur-Wissenschaft ist, sondern eine Geistes-Wissenschaft, wie z.B. Psychologie, Soziologie oder Kunstgeschichte, die sich ja auch nicht physikalisch beweisen lassen. Das bedeutet, dass sich astrologische Phänomene nicht mit irgendwelchen wissen-schaftlichen Geräten messen lassen. Die Astrologie betrachtet die Himmelskörper als Symbole für geistige Prinzipien die sich im Schicksal von Mensch und Welt entfalten, es geht also keine ursächliche Wirkung von den Sternen  aus, die man naturwissenschaftlich untersuchen könnte. Deshalb ist es völlig unsinnig, Astronomen über Astrologie zu befragen, wie es häufig in den Medien getan wird. Es ist einfach nicht deren Metier. Man fragt ja schließlich auch nicht den Uhrmacher, wenn man mit seiner Zeitplanung nicht zurecht kommt. Ein häufig unternommener Versuch, Astrologie zu beweisen, ist die Methode der Statistik. Doch kann dies nur sehr eingeschränkt möglich sein, da die Wirkungsweise astrologischer Prinzipien ausgesprochen komplex und vielschichtig ist, sich also kaum auf  die reduzierten Kriterien statistischer Untersuchungen beschränken lässt. Dennoch haben solche Forschungen statistisch signifikante Ergebnisse gebracht, die dann aber von den Skeptikern ignoriert oder angezweifelt werden.

Objektiv oder subjektiv?

Trotz allem lässt sich Astrologie beweisen! Zum Einen auf der subjektiven Ebene, denn auch das Subjektive ist eine Realität, und zwar eine psychische. Es ist eine sehr eindrückliche Erfahrung, wenn z.B. der Pluto eine Spannungsfigur im eigenen Horoskop auslöst. Man macht Erfahrungen, die die Biografie prägen. Jedem Menschen steht diese  Möglichkeit der Überprüfung astrologischer Aussagen offen. Aber es gibt auch objektive Beweise für die Astrologie. Diese findet man bei der Untersuchung von geschichtlichen Entwicklungen und Ereignissen im Weltgeschehen, die immer Ausdruck der jeweiligen astrologischen Konstellationen sind. Tausende untersuchte Ereignisse belegen dies und weisen die Astrologie als empirische Wissenschaft aus. Sogar als die älteste empirische Wissenschaft, denn schon die antiken Babylonier haben vor fast 4000 Jahren solche Untersuchungen vorgenommen und auf zahlreichen Keilschrifttafeln festgehalten. Heutzutage werden solche Forschungen durch den Einsatz von Computern und die breite Verfügbarkeit von Ereignisdaten enorm erweitert. Eine besondere Bedeutung kommt in dieser s.g. „Mundan-Astrologie“  den Staatshoroskopen zu, die auf den Zeitpunkt der Staatsgründung berechnet werden. Aber auch für Städte, Firmen und Institutionen können Horoskope erstellt werden, in denen sich die entsprechenden Entwicklungen und Ereignisse widerspiegeln.



Saturn

- Astrologisches Prinzip von Struktur und Begrenzung –

und des Festhaltens am Alten.


Die Skeptiker

Nun ist es nicht verwunderlich, dass die Astrologie heute von vielen Menschen angezweifelt wird. Schließlich leben wir doch in einem aufgeklärten, rationalen Zeitalter, in dem man nur das „glaubt“, was sich wissenschaftlich beweisen lässt. Diese Sichtweise ist ja auch nicht falsch. Aber sie kann sich nur auf die sichtbare, stoffliche Wirklichkeit beziehen. Andere Ebenen des Seins, die geistige Wirklichkeit, wie sie die Astrologie zu beschreiben versucht, müssen sich dem naturwissenschaftlichem Denken entziehen. Das heißt aber ja nicht, dass es sie nicht gibt! In der Geschichte der Menschheit wurden vorherrschende Denkweisen immer wieder in Frage gestellt und weiterentwickelt, wie z.B. beim Aufkommen der Philosophie im antiken Griechenland oder während der Aufklärung  im 17. Jahrhundert. Auch die klassische, newton-sche Physik ist durch Einstein’s Relativitäts-theorie und durch die Quantenphysik längst überholt. Zeitgenössische Physiker sprechen bereits vom viel-dimensionalen Universum und von Wahrscheinlichkeitsstrukturen, so dass die Grenzen zur Meta-Physik immer mehr verwischen. Doch mögen die Skeptiker den entscheidenden Schritt zur Anerkennung der geistigen Wirklichkeit nicht tun. Dies würde ja das anerzogene und liebgewonnene materialistische Weltbild in Frage stellen, was natürlich Unsicherheit und Angst erzeugt. So klammern sie sich um so mehr an die alten Denkmuster  und ziehen um so heftiger gegen alles vermeintlich Irrationale zu Felde. Dass sie dabei in der Regel polemisch und im Widerspruch zu den eigenen wissenschaftlichen Prinzipien handeln, wird ihnen meist nicht bewusst oder ist ihnen schlicht egal. Nur selten findet man in ihrer Argumentation ausreichende Kenntnis über die tatsächlichen astrologischen Gesetzte und oft argumentieren sie von ihren  eigenen Vorurteilen aus. In ihrer „Beweisführung“ zitieren die Skeptiker ( wie z.B. die GWUP ) selektiv falsche astrologische Prognosen, von denen es zugegebenermaßen jede Menge gibt. Aber: Es gibt eben auch zahlreiche richtige Prognosen.

 

 

Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt,
der wird nie die Wahrheit erobern.
Schiller

 

Falsche Prognosen

Warum liegen Astrologen mit ihren Vorhersagen so oft falsch? Dafür gibt es zwei Hauptgründe. Zum Einen gibt es leider zu viele schlechte Astrologen, die mit schlecht begründeten oder sensations-heischenden  Aussagen an die Öffentlichkeit gehen. Schließlich ist „Astrologie“ kein einheitliches Berufsbild mit qualifiziertem Abschluss.
Zweitens sind astrologische Konstellationen, wie schon gesagt, höchst komplex und wirken auf verschiedenen Ebenen. Wohl kann der Astrologe die Konstellationen beschreiben, diese haben aber immer ein breites Spektrum an Manifestations-Möglichkeiten. Je konkreter der Astrologe wird, um so eher kann er daneben liegen. Dennoch sind die tatsächlichen Ereignisse keine beliebigen, sondern sind immer in Übereinstimmung mit der spezifischen Konstellation. Die Kunst der Horoskop-Deutung liegt darin, herauszufinden, was bei der jeweiligen Konstellation die wahrscheinlichste Variante ist.

Kosmologie

Mit einem erweiterten Wissenschaftsbegriff kann auch die Astrologie auf eine beweisbare, für alle nachvollziehbare Grundlage gestellt werden. Innerhalb der Astrologie gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen und die seriöse Astrologie zu der ihr zukommenden Geltung zu verhelfen. Dann müssen die Astronomie, die die materiellen Verhältnisse im Universum erforscht, und die Astrologie, die die symbolische Bedeutung der Himmelskörper beschreibt, nicht im Gegensatz stehen, sondern können in einer umfassenden Kosmologie, bzw. Kosmosophie (wieder) zu einem einheitlichen Weltbild zusammenfinden.


„Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf der Erde,

als Ihr mit eurer Philosophie Euch träumen lasst“

Shakespeare, Hamlet, 1. Akt, 5. Szene


Helmut Aden